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Am 20
Januar 1970 wurde der junge Verein in das Vereinsregister aufgenommen.
In den ersten Jahren mußten viele Schwierigkeiten
überwunden werden: woher bekommt man die nötige
Ausrüstung? wie soll sie finanziert werden? welche
Genehmigungen müssen wo eingeholt werden? mit welchem Flugzeug
wird abgesetzt? wo ist eine geeignete Landefläche? Durch
Beiträge, Geld- und Sachspenden von Gönnern konnten
die ersten Sprungsysteme, sogenannte Dreieicksschirme angeschafft
werden. Als erstes Absetzflugzeug diente eine Cessna 172 des
Motorfliegerclubs, die D-ELXI, bei der die Tür ausgebaut wurde
und eine Halterung für die Aufziehleine angebracht wurde. 1971
machten die 6 Mitglieder nur anläßlich des Tag der
offenen Türs des Luftsportverbandes 11 Sprünge. Im
folgenden Jahr konnten die 13 Mitglieder dann schon 250mal springen |
Am
Flugplatz Weckrieden durfte aber nicht gesprungen werden, man fand ein
Sprunggelände bei Sanzenbach, westlich von Schwäbisch
Hall.
Als Auflage mußte hier unter anderem ein rauchendes Feuer
brennen, später baute der Verein in Eigenleistung einen
Zielkreis aus Kies. Für die Fahrten zwischen Flugplatz und
Landefläche wurde ein VW-Bus angeschafft. |

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Ende
1974 bekam der Para Club von der Bundeswehr eine ausgemusterte DO 27
geschenkt, sie wurde von den Mitgliedern gerichtet, aber wegen der
häufigen Reparaturen hatte man nicht viel Freude an ihr. Am
20. November 1976 wurde eine Cessna 206, Kennung D-ECKL, für
54 000 DM + MwSt erworben. Seit diesem Jahr war Karl Schwab erster
Vorstand. 1977 hatte der Verein 56 Mitglieder.
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Mittlerweile
waren die Dreiecksschirme durch Rundkappen ersetzt und Schauspringen
brachten Geld in die Kasse. Hier (rechts) eine Landung vom Oberroter
Straßenfest vom 2. bis 4. Juni 1978, sogar schon mit
Flächenfallschirm. In den Jahren 1977 und 1978
veranstaltete der Verein internationale Sprungwettbewerbe in
Sanzenbach. Die Mitglieder nahmen aber auch an Wettbewerben andernorts
teil, wie im August 1978 beim Buchschoren-Wanderpokal bei Pfullendorf
gleich mit zwei Mannschaften.
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1979
dann zwei Schicksalsschläge: die Do und die Cessna werden nach
Notlandungen schwer beschädigt. Im folgenden Jahr wird,
hauptsächlich finanziert durch Mitgliederumlage, für
60 000 DM wieder eine Cessna 206 angeschafft, die D-EGJP (links),
Baujahr 1973.
Im Bordbuch wurde dieses Ereignis nur mit wenigen Worten
erwähnt:

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| Jürgen
Zenth wird 1981 erster Vorsitzender. Die Beschwerden wegen des
Fluglärms in Sanzenbach nehmen zu. (Rechts eine lustige
Rechnung aus dieser Zeit) Ein anderes
Sprunggelände wird jahrelang gesucht, aber nicht gefunden.
1982 darf von Juni bis August in Weckrieden gesprungen werden (siehe
Bilder unten), es
werden aber im ganzen Jahr nur 54 Flugstunden erreicht, der Verein hat
nur noch 25 Mitglieder! Ein Sprung aus 1000 bis 1500 m kostet 21 DM. |

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Gerald
Großmann ist ab 1985 Kopf des Vereins. Immer wieder wird um
dauerhafte Sprunggenehmigung in Weckrieden nachgefragt, aber auch immer
wieder abgelehnt. Die ehemaligen Flugleitungsräume, das
heutige Dive-In, durfte der Para Club, soweit gesichert, ab
März 1986 benützen. Seit dem 14. Juli 1987 fliegt
unsere D-EGJP mit Turbomotor und etwa zu dieser Zeit bot Mitglied
Hans-Joachim Birli zum erstenmal Tandemsprünge an. Der
Tandemschirm wird von Herrn Reinhold Würth mitfinanziert und
erhält dafür das Würth-Logo. Mitgliederstand
1988: 32 Aktive, 5 Passive, 15 Schüler. |

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| 1991
übernahm Christian Wunsch das Amt des ersten Vorstands. In den
nächsten Jahren erhalten alle Schülersysteme die
gerade zugelassenen Cypres-Geräte. Sie haben mit dazu
beigetragen, dass es nie zu einem tödlichen Unfall kam. Der
Motorfliegerclub stimmte endlich einem dauernden Sprungbetrieb in
Weckrieden zu, 1994 wurde das Sprunggelände in Sanzenbach
aufgegeben und der VW-Bus verkauft. Der Sprungpreis für 1200 m
ist 23 DM, für 3400 m 43 DM (22 EUR). Die Bar in der Halle
wird in Eigenleistung 1995 gebaut. Im November wurde von der ganzen
Luftsportjugend in einer Halle auf dem Flugplatz zu einer 'modernen
Tanzveranstaltung' eingeladen, mit einem Springer als Blickfang. |

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Der
Flieger erhält seine heutige Lackierung 1996. Dieses Jahr
dürfte auch das sprungreichste in der Vereinsgeschichte
gewesen sein: 459 Lifts, 181 Tandems und 1830 Solosprünge.
Aber der Erfolg hat seinen Preis: der Luftsportverband Hall fordert
lärmreduzierende Maßnahmen an der Absetzmaschine.
Sie erhält 1997 einen Schalldämpfer und einen
Q-Tip-Propeller. Die ganzjährige Sprungerlaubnis für
Weckrieden wird erteilt. |

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| 1998
standen 81 Personen in der Mitgliederliste. Matthias Reimer
kümmert sich um die Domain www.paraclub.de, die ab Juni
freigeschaltet ist, und gestaltet die Homepage. Mit Gernot Voss gibt es
2000 einen Wechsel an der Vereinspitze. Im Winter 2001/02 wird mit
Boden, Wänden und Einrichtung der alten
Flugleitungsräume erst ein Müllcontainer
gefüllt, dann entsteht durch viele fleißige
Hände das Dive-In. Im Rahmen des 75-jährigen
Jubiläums des Luftsports in Schwäbisch Hall 2004
präsentiert sich auch der Para Club der
Öffentlichkeit. |

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| Diese
Geschichte beruht hauptsächlich auf dem fleißigen
Ordnerwälzen von Gerhard Bühler,
zusammengefaßt und etwas ergänzt und bebildert von
Thomas Feuchter. |
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to be continued |